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Einheitsgrube

Die Grube wurde 1912 gegründet und nach dem Krieg in einen Volkseigenen Betrieb umgewandelt. Die Kohleförderung wurde 1992 eingestellt. Die Einheitsgrube war ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. In den 1950er und 1960er Jahren arbeiteten dort bis zu 1.500 Menschen. Die Kohle aus der Grube wurde zur Stromerzeugung und zur Herstellung von Briketts genutzt. Nach der Einstellung der Kohleförderung wurde die Grube zunächst von der Treuhandanstalt verwaltet. In den 1990er Jahren wurden die Anlagen teilweise abgerissen. Der Rest steht heute als Lost Place. Die großen Hallen und Gebäude sind noch recht gut erhalten, aber entkernt. 2023 soll eine Landmaschinenfirma das Gelände erworben haben und plant, die ehemaligen Produktionshallen zu sanieren und dort neue Fertigungsanlagen zu errichten.

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