1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Verlassene LPG
Die LPG „Planetal“ wurde in den 50iger Jahren gegründet und ging 1962 in den Typ II über, was bedeutete, dass die Mitglieder ihre Produktionsmittel (z. B. Maschinen) in die Genossenschaft einbrachten, während das Eigentum an Wohnhäusern und Gärten privat blieb. Laut einem Artikel von 1968 gehörten der LPG damals 29 ehemalige Familienbetriebe an – faktisch das gesamte Dorf. Die Schweineställe sind schon seit vielen Jahren verlassen. Hier wurden bis in Nuller-Jahre hinein mehrere Hundert Schweine gemästet. In den Stallanlagen auf dem weitläufigen Gelände waren noch ein paar historische Gegenstände zu finden. Highlight war die DDR-Fahne.























