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Schule Nr. 71 (2).jpg

Sowjetische Schule Nr. 71

In der kleinen brandenburgischen Stadt befindet sich das 1912 errichtete Offizierskasino einer Artillerie-Schießschule, welches 1926/27 zum Finanzamt umgebaut wurde. Nach dem Krieg wurde das Gebäude als Schule Nr. 71 für die Kinder, der in der Umgebung stationierten sowjetischen Offiziere genutzt. Die Schule befand sich nicht im Sperrgebiet. Es gab an den einzelnen Standorten mehrere Grundschulen für die Offizierskinder, die Schule Nr. 71 war eine Art Gymnasium in dem die Schüler ihr Abitur ablegten. Die Schüler wurden mit Bussen aus mehreren Standorten in die Schule gebracht. In den 70iger Jahren wurde das Objekt mit einer Sporthalle erweitert, da der alte Sportsaal im Offizierskasino für die vielen Hundert Schüler zu klein war. Noch heute sind in den Räumen Schautafeln zu sehen, welche die heroische Taten beim Aufbau des Sozialismus lobpreisen.

Das Gebäude ist denkmalgeschützt und steht seit dem Abzug der sowjetischen Militärstreitkräfte im Jahr 1994 leer. Update Februar 2024: Die Turnhalle aus der DDR Zeit ist abgerissen. Das Schulgebäude ist eingerüstet und wird saniert.

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