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Ehemaliges Kinderheim

Das verlassene Kinderheim liegt idyllisch auf einer Halbinsel an einem See. Es hat eine gruselige Vergangenheit als Heim für schwererziehbare Kinder. Immer wieder kam es in den Nuller Jahren zu Beschwerden über die Behandlung der Kinder.  Im Jahr 2008 gab es sogar einen Todesfall: Ein 16-jähriges Mädchen stürzte aus dem Dachgeschoss. 2013 wurde der Standort geschlossen. „Aus wirtschaftlichen Gründen“, wie es hieß. Tatsächlich gab es jedoch seit Jahren Kontroversen über die Methoden in den Heimen mit Standorten in Berlin und Brandenburg. Anzeigen von ehemaligen Insassen trudelten nach und nach bei der Staatsanwaltschaft ein: Von körperlicher Gewalt vonseiten der Betreuer bis hin zu sexuellem Missbrauch reichen die Vorwürfe.

Für das Objekt war scheinbar ein Neustart vorgesehen. Beim Durchstreifen des Objekts sieht man die begonnenen Renovierungsarbeiten für ein Hotel. Der Empfangstresen war schon fertig. In einem Raum stehen neue Waschbecken und Toiletten, auch ein Zimmer voller Nachttische gibt es. Aber nach über 10 Jahren Leerstand ist das Gebäude bereits vom fortschreitenden Vandalismus gekennzeichnet.

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