1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Verlassener Bahnhof in M.
Der Bahnhof M. wurde 1872 eröffnet und war einst ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt in Thüringen. Er war an vier Eisenbahnstrecken angeschlossen. Im Laufe der Jahre wurde der Bahnhof stark vom Braunkohleabbau beeinflusst. Einige Streckenabschnitte wurden aufgrund des Tagebaus stillgelegt, darunter die Verbindung nach R. im Jahr 1965. Der Personenverkehr wurde schrittweise eingestellt, und seit 2002 gibt es keinen regulären Zugbetrieb mehr. Heute ist der Bahnhof ungenutzt und die offene Tür lädt zu einem Rundgang ein. Ein Teil des alten Güterbahnhofs wird heute noch von einer Museumsbahn genutzt von der wir auch ein paar Eindrücke teilen. Highlight war das MiG 21 Triebwerk das als „Riesenföhn“ für die Enteisung der gefrorenen Kohle in den Waggons im Winter gedient hat.





















