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Verlassenes am Wegesrand in Armenien

Armenisches Alphabet

Nicht nur die armenische Sprache ist ganz speziell. Sie verfügt auch über ein eigenes Alphabet, was es so in keiner anderen Sprache gibt. Diese Besonderheit macht die Armenier stolz und führte zum Alphabet Monument, was man heute in der Nähe des Dorfes Artashvan besuchen kann.

Zwei Denkmäler zum 2. Weltkrieg

Wie in vielen ehemaligen Sowjetrepubliken verblassen die Denkmäler zum großen Vaterländischen Krieg immer mehr oder werden ganz abgerissen um Platz für neue Erinnerungen aus der eigenen Geschichte des Volkes zu machen. Diese beiden Monumente fanden wir in der Nähe des Sewansees:

Lost Places in Jermuk

Die Kurstadt Jermuk liegt etwas versteckt auf über 2000 m Höhe. Sie ist von einer faszienierenden Landschaft umgeben. Nach dem Untergang der Sowjetunion blieben die Gewerkschaftstouristen aus und die Bevölkerung verringerte sich von 10.000 auf 5.000. Viele Hotels mussten schließen. Bei unserem Besuch wurden aber einige der Lost Places gerade saniert und auch neue Hotels gebaut. Wir waren in einem schicken 4 Sterne Hotel. Aber einige verlassene Gebäude gab es noch zu sehen:

Fahrzeuge aus der Sowjetunion

Während die Mercedes GLK und Maserati Dichte in Jerewan sehr hoch war, sah man auf dem Lande noch viele Fortbewegungs-mittel aus der Sowjetzeit:

Der größte historische Friedhof in Armenien

Der Friedhof von Noratus ist ein mittelalterliches Gräberfeld in der ostarmenischen Provinz Gegharkunik. Mit seinen rund 900 Chatschkaren (kunstvoll behauene Gedächtnissteine mit einem Reliefkreuz in der Mitte, das von geometrischen und pflanzlichen Motiven umgeben ist) beherbergt er seit der Zerstörung des Friedhofes Culfa in Nachitschewan (einer autonomen Republik in Aserbaidschan) das weltweit größte Chatschkarenfeld. Grabsteine aus dem frühen Mittelalter (5.–7. Jahrhundert) stehen aufrecht und sind an ihrer spitz zulaufenden Form sowie ihren Inschriften erkennbar.

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