1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Verlassenes am Wegesrand in Armenien
Armenisches Alphabet
Nicht nur die armenische Sprache ist ganz speziell. Sie verfügt auch über ein eigenes Alphabet, was es so in keiner anderen Sprache gibt. Diese Besonderheit macht die Armenier stolz und führte zum Alphabet Monument, was man heute in der Nähe des Dorfes Artashvan besuchen kann.

Zwei Denkmäler zum 2. Weltkrieg
Wie in vielen ehemaligen Sowjetrepubliken verblassen die Denkmäler zum großen Vaterländischen Krieg immer mehr oder werden ganz abgerissen um Platz für neue Erinnerungen aus der eigenen Geschichte des Volkes zu machen. Diese beiden Monumente fanden wir in der Nähe des Sewansees:

Lost Places in Jermuk
Die Kurstadt Jermuk liegt etwas versteckt auf über 2000 m Höhe. Sie ist von einer faszienierenden Landschaft umgeben. Nach dem Untergang der Sowjetunion blieben die Gewerkschaftstouristen aus und die Bevölkerung verringerte sich von 10.000 auf 5.000. Viele Hotels mussten schließen. Bei unserem Besuch wurden aber einige der Lost Places gerade saniert und auch neue Hotels gebaut. Wir waren in einem schicken 4 Sterne Hotel. Aber einige verlassene Gebäude gab es noch zu sehen:

Fahrzeuge aus der Sowjetunion
Während die Mercedes GLK und Maserati Dichte in Jerewan sehr hoch war, sah man auf dem Lande noch viele Fortbewegungs-mittel aus der Sowjetzeit:

Der größte historische Friedhof in Armenien
Der Friedhof von Noratus ist ein mittelalterliches Gräberfeld in der ostarmenischen Provinz Gegharkunik. Mit seinen rund 900 Chatschkaren (kunstvoll behauene Gedächtnissteine mit einem Reliefkreuz in der Mitte, das von geometrischen und pflanzlichen Motiven umgeben ist) beherbergt er seit der Zerstörung des Friedhofes Culfa in Nachitschewan (einer autonomen Republik in Aserbaidschan) das weltweit größte Chatschkarenfeld. Grabsteine aus dem frühen Mittelalter (5.–7. Jahrhundert) stehen aufrecht und sind an ihrer spitz zulaufenden Form sowie ihren Inschriften erkennbar.







































