1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Das Gargarin Denkmal
Bei Google Maps fanden wir am Wegesrand ein hübsches Gargarin Denkmal, also einen kurzen Abstecher zum Gagarin-Dorf gemacht. Die Gagarin-Statue steht im Zentrum des Dorfes und beindruckte uns durch Silber-Look, wahrscheinlich ist sie aus Aluminium gegossen worden.
Juri Gagarin war ein sowjetischer Pilot und Kosmonaut, der an Bord des ersten erfolgreichen bemannten Raumflugs als erster Mensch ins Weltall reiste. Mit Wostok 1 umrundete Gagarin am 12. April 1961 die Erde; sein Flug dauerte 108 Minuten. Gagarin wurde in der Sowjetunion zum Nationalhelden und sein Flug inspirierte Kinder so sehr, dass fast jedes Kind im Laufe seiner Kindheit davon träumte Kosmonaut zu werden.
Es ist kein Zufall, dass es in Armenien eine Stadt namens Gagarin (armenisch Գագարին, früher Tsaghkunk) gibt, die heute zu Sewan gehört. 1961 wurde diese Stadt als erster Ort in der UdSSR nach dem ersten Kosmonauten benannt. Die Einwohner des Dorfes hatten sich einige Monate nach Gagarins Flug persönlich für diese Entscheidung eingesetzt.Hinter der Gagarin-Statue befindet sich ein kleiner verlassener Bahnhof den wir aber nur von außen besichtigen konnten. Durch ein Fenster sahen wir eine riesige historische Karte des sowjetischen Eisenbahnnetzes.
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