1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Verlassene Diskothek "Bonanza"
Die Diskothek Bonanza, hat eine bewegte Geschichte. Sie wurde erstmals im September 1993 eröffnet und war lange Zeit ein beliebter Treffpunkt für junge Leute in der Region. Leider musste sie im Mai 2012 schließen, was viele enttäuschte. Doch 2014 wurde sie nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wiedereröffnet. Die Betreiber legten dabei großen Wert auf Jugendschutz und ein modernes Konzept, das unter anderem separate Eingänge für verschiedene Altersgruppen vorsah.
Die Diskothek war bekannt für ihre Partys und zog viele Besucher an. Der Rückschlag kam im Jahr 2019 als es zu einem Brand in dem Gebäude kam, bei dem die Polizei von Brandstiftung ausging. Der Schaden wurde auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. Das war das Ende. Heute ist der Verfall fortgeschritten. Den Brand riecht man immer noch. Das Innere erinnert an einen Dschungel oder eine Tropfsteinhöhle.
























