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Verlassenes Kinderheim „Paul Wegmann“

Das Gebäude liegt tief verborgen im Wald am Ende einer schmalen Betonstraße, umringt von schmalen Birken und Buchen. Inzwischen wachsen die Bäume schon aus den Fenstern des Hauses.

Das Kinderheim wurde 1926 von Paul Wegmann, einem kommunistischen Politiker erbaut. Um diese Gebäude ranken sich zahlreiche Mythen. Zum einen sollen die Kinder dort regelrecht gelitten haben, zum anderen spricht man von ersten Medikamentenversuchen, hier vor allem mit Dipiperon. Genaue Aussagen und Eckdaten zu diesem Objekt lassen sich kaum finden. Nach dem Krieg wurde es von den sowjetischen Streitkräften als Offizierskasino genutzt. Nach deren Abzug begann der Verfall. Die knallbunten Ölfarben an den Wänden zeugen noch von der Belegung durch die Besatzer. Beliebt ist die Location bei Geisterjägern, da es hier drin spuken soll.

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