1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Verlassenes Hospiz der Barmherzigkeit
Das Hospiz der Barmherzigkeit für unheilbar Kranke wurde zwischen 1904 und 1908 erbaut und diente der stationären Pflege und Begleitung schwerstkranker Menschen, die keine Aussicht auf Heilung hatten. Die Einrichtung entstand anlässlich des sechzigjährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. und war Ausdruck christlicher Nächstenliebe und sozialer Fürsorge in der österreichischen Monarchie. Das Gebäude selbst war architektonisch aufwendig gestaltet, mit breiten Treppen, verzierten Flügeltüren und schmiedeeisernen Elementen, die eher an ein nobles Hotel erinnerten als an ein Krankenhaus. Dennoch war es speziell für die Nutzung als Hospiz konzipiert und verfügte über Räume zur medizinischen Versorgung, spirituellen Begleitung und Ruhe. Es ist ein wunderschöner Lost Place mit einer besonderen Aura.






















