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Verlassenes Hospiz der Barmherzigkeit

Das Hospiz der Barmherzigkeit für unheilbar Kranke wurde zwischen 1904 und 1908 erbaut und diente der stationären Pflege und Begleitung schwerstkranker Menschen, die keine Aussicht auf Heilung hatten. Die Einrichtung entstand anlässlich des sechzigjährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. und war Ausdruck christlicher Nächstenliebe und sozialer Fürsorge in der österreichischen Monarchie. Das Gebäude selbst war architektonisch aufwendig gestaltet, mit breiten Treppen, verzierten Flügeltüren und schmiedeeisernen Elementen, die eher an ein nobles Hotel erinnerten als an ein Krankenhaus. Dennoch war es speziell für die Nutzung als Hospiz konzipiert und verfügte über Räume zur medizinischen Versorgung, spirituellen Begleitung und Ruhe. Es ist ein wunderschöner Lost Place mit einer besonderen Aura.

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