1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Institut für Pflanzenforschung
Das Institut zur Erforschung von Pflanzenkrankheiten wurde am 1. April 1920 als Zweigstelle der Biologischen Reichsanstalt gegründet. Es entwickelte sich zu einer bedeutenden Forschungseinrichtung mit einem besonderen Schwerpunkt auf der pflanzlichen Virologie.
Das Institut spielte eine wichtige Rolle in der Erforschung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen, insbesondere im Gemüseanbau. Der Ausbau der Forschung über Viruskrankheiten an Pflanzen begründete den internationalen Ruf des Institutes, das auch die gezielte Verbesserung der natürlichen Widerstandskraft der Pflanzen - ihrer Resistenz - in den Mittelpunkt der Forschungsarbeiten gerückt hatte. Ende der 80er Jahre bestand das Institut aus sieben wissenschaftlichen Abteilungen, in denen insgesamt knapp 300 Mitarbeiter tätig waren. Es wurde 1992 in die Bundesanstalt für Züchtungsforschung integriert, die später Teil des Julius-Kühn-Instituts wurde. Das Institut wurde 2006 verlagert und die Gebäude sind seitdem verlassen
























