top of page

Institut für Pflanzenforschung

Das Institut zur Erforschung von Pflanzenkrankheiten wurde am 1. April 1920 als Zweigstelle der Biologischen Reichsanstalt gegründet. Es entwickelte sich zu einer bedeutenden Forschungseinrichtung mit einem besonderen Schwerpunkt auf der pflanzlichen Virologie.

Das Institut spielte eine wichtige Rolle in der Erforschung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen, insbesondere im Gemüseanbau. Der Ausbau der Forschung über Viruskrankheiten an Pflanzen begründete den internationalen Ruf des Institutes, das auch die gezielte Verbesserung der natürlichen Widerstandskraft der Pflanzen - ihrer Resistenz - in den Mittelpunkt der Forschungsarbeiten gerückt hatte. Ende der 80er Jahre bestand das Institut aus sieben wissenschaftlichen Abteilungen, in denen insgesamt knapp 300 Mitarbeiter tätig waren. Es wurde 1992 in die Bundesanstalt für Züchtungsforschung integriert, die später Teil des Julius-Kühn-Instituts wurde. Das Institut wurde 2006 verlagert und die Gebäude sind seitdem verlassen

bottom of page