1. Die Steinmühle
Die Steinmühle wurde 1303 als Getreidemühle von den Zisterziensermönchen aus dem Kloster Zinn erbaut und von diesen betrieben. Bis 1766 wurde die Mühle als Getreidemühle genutzt, bis der damalige Mühlenmeister eine Genehmigung zur Anlegung einer Schneidemühle (Sägewerk) erhielt.
1845 wurde sie wieder abgerissen und danach als Ölmühle wiederaufgebaut. Ende 19. Jahrhunderts wurde auf Dampfkraft erweitert und die Mühle zur Strohpapierstoff-Fabrik umgebaut. Sie wurde auch weiter als Dampfmühle genutzt. 1918 firmiert die Mühle als „G. Thiele Steinmühle“. Inhaber war Emil Gericke, der Schwiegersohn von G.Thiele. 1934 wurde die Dampfmaschine durch einen Motor ersetzt und die Mühle vergrößert.

Schloß der Feuerwehrschule
Das Schlossgebäude wurde um 1893 als Teil des dortigen Ritterguts errichtet. Im Jahr 1925 erwarb die Stadt das Gut und das Schloss vom letzten privaten Besitzer. Die Brandenburgische Feuerwehrunfallkasse kaufte das Objekt von der Stadt und stellte es dem "Brandenburgischen Provinzial-Feuerwehr-Verband" zur Verfügung. Am 9. Juli 1927 wurde im Schloss die erste deutsche Feuerwehrschule mit Erholungsheim feierlich eröffnet. Während des Krieges wurde das Gelände auch als Barackenlager für eine Feuerschutzpolizei-Ersatzabteilung genutzt. Ab 1949 wurde die Tradition der Ausbildungsstätte wieder aufgenommen. Zunächst wieder als Feuerwehrschule und später als Zentralschule des Aktiven Brandschutzes. Ab den späten 1950er Jahren wurde die Anlage zunehmend für den Luftschutz und die Zivilverteidigung (ZV) der DDR genutzt. Das Gelände wurde massiv erweitert, umfasste zahlreiche Lehrgebäude, Schutzbunker und militärische Infrastruktur. Ab 1991 nutzte die TÜV einen Teil des Areals für Schulungszwecke, bis sie den Standort 2012 verließ. Nachfolgend wurden viele Gebäude abgerissen und mit einem Wohnpark bebaut. Das denkmalgeschützte Schloss und einige Nebengebäude blieben stehen














