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Schloß der Feuerwehrschule

Das Schlossgebäude wurde um 1893 als Teil des dortigen Ritterguts errichtet. Im Jahr 1925 erwarb die Stadt das Gut und das Schloss vom letzten privaten Besitzer. Die Brandenburgische Feuerwehrunfallkasse kaufte das Objekt von der Stadt und stellte es dem "Brandenburgischen Provinzial-Feuerwehr-Verband" zur Verfügung. Am 9. Juli 1927 wurde im Schloss die erste deutsche Feuerwehrschule mit Erholungsheim feierlich eröffnet. Während des Krieges wurde das Gelände auch als Barackenlager für eine Feuerschutzpolizei-Ersatzabteilung genutzt. Ab 1949 wurde die Tradition der Ausbildungsstätte wieder aufgenommen. Zunächst wieder als Feuerwehrschule und später als Zentralschule des Aktiven Brandschutzes. Ab den späten 1950er Jahren wurde die Anlage zunehmend für den Luftschutz und die Zivilverteidigung (ZV) der DDR genutzt. Das Gelände wurde massiv erweitert, umfasste zahlreiche Lehrgebäude, Schutzbunker und militärische Infrastruktur. Ab 1991 nutzte die TÜV einen Teil des Areals für Schulungszwecke, bis sie den Standort 2012 verließ. Nachfolgend wurden viele Gebäude abgerissen und mit einem Wohnpark bebaut. Das denkmalgeschützte Schloss und einige Nebengebäude blieben stehen

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