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Kraftfahrer-Kaserne

Die Kaserne wurde 1937 nach Plänen des Architekten Otto Risse im Stil der NS-Zeit erbaut. Sie diente der Wehrmacht als Kraftfahrer- und Versorgereinheit (Kraftfahr-Abteilungen). Zwischen 1937 und 1945 beherbergte das Gelände auch eine Polizeireitschule, in der berittene Polizisten ausgebildet wurden. Mit Kriegsende übernahmen sowjetische Truppen die Kaserne und nutzten sie bis 1994 als Garnisonsstützpunkt. Seit dem vollständigen Abzug der sowjetischen Truppen 1994 stand die Kaserne ungenutzt und wurde allmählich zum Denkmalschutzobjekt. Anfang der 2000er Jahre wurden sämtliche DDR-Bauten abgerissen und nur die Gebäude aus den 30igern wurden erhalten. Anfang 2024 wurde endgültig ein Käufer gefunden, der die Umwandlung in ein kombiniertes Wohn-, Gewerbe- und Kreativquartier anstrebt. Heute sind die Gebäude im wesentichen entkernt. Beeindruckend ist jedoch die historische Architektur der Kaserne.

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