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Lehrklassengebäude der Panzertruppenschule

Bis 1935 wurden sowohl die Heereskraftfahrschule Berlin als auch die Kraftfahr-Lehr- und Versuchsabteilung Döberitz nach Wünsdorf verlegt – was zum Bau des größten Verwaltungsgebäudes in Wünsdorf, des Lehrklassen- und Haubtverwaltungsgebäudes der Panzertruppenschule, führte. Bis Mitte 1943 wurden die Panzertruppen aus Wünsdorf abgezogen und nach Bergen-Hohne sowie Fallingbostel verlegt. Das Lehrklassengebäude der Panzertruppenschule wurde anschließend von Wehrmachtspersonal als Büro genutzt, dessen Dienststellen durch alliierte Luftangriffe auf Berlin zerstört worden waren. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Haus als Stabsgebäude des Oberbefehlshabers der sowjetischen Besatzungstruppen. Den Sowjets war das gewaltige Gebäude nicht repräsetaiv genug, sie erweiterten den Haupteingang mit großen weißen Säulen, damit erhielt es auch seinen Spitznamen „Das weisse Haus“. Der Chef des Stabes war es auch der am Morgen des 8. Septembers 1994 vor dem Stabsgebäude die russische Flagge einholte und damit die Geschichte der russischen Truppen beendete. In Urbexerkreisen ist das Gebäude wegen der großen Anzahl an Tresoren im Inneren auch als „Haus der Tresore“ bekannt. Leider ist das Gebäude ziemlich entkernt. Imposant ist jedoch der Eingangstreppenbereich. Die ersten Brandstellen gibt es auch schon.

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