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Westbatterie Swinemünde (Batterie Henningsen)

Die Westbatterie ist eines der vier Forts der Festung Swinemünde. Sie wurde in den Jahren 1856-1861 gebaut. Ihre Aufgabe war es, den Hafen gegen feindliche Schiffe zu verteidigen. Nach 1878 wurde die Küstenbatterie mit Artillerieterrasse und Kasematten befestigt. Es wurden vier 21 cm Kanonen installiert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Festung entwaffnet. Die Anlage wurde in der Zwischenkriegszeit erneut bewaffnet – man stellte eine Batterie von vier 150-mm-Küstengeschützen auf. Im 2. Weltkrieg befand sich in der Batterie eine Küstenartillerieschule der Kriegsmarine und die Ausbildungsbatterie „Henningsen“. 1941 wurde im Westflügel ein Betonkommandobunker als Leitstand der Küstenbatterie errichtet. In der obersten Etage befand sich das Entfernungsmessgerät. An einigen Eingängen befinden sich noch heute deutsche Bezeichnungen. Nach dem Krieg wurde die Anlage von der sowjetischen Kriegsmarine genutzt. Die Russen bauten drei weitere Bunker - in der Mitte und an beiden Enden des Forts. 1962 wurde die Festung der Stadt übergeben. 2001 pachtete eine Gruppe von Enthusiasten des Vereins „Reduta“ die Westbatterie. Nach der Revitalisierung wurde hier 2004 das Historische Museum der Festung Swinemünde eröffnet.

Ein Rundgang dauert ca. 1 Stunde und lohnt sich für Interessierte. Besucher können das Museum im Wachhaus, den Feuerleitturm, unterirdische Teile und die Artilleriestellungen sehen. Auch einige Schaustücke sind ausgestellt.

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