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Ziegelei H.

1887/88 hat Ziegeleibesitzer Hellwig damit begonnen eine Ziegelei zu errichten. In den Folgejahren wurden dann Maschinen angeschafft und ein Brennofen (Ringofen) sowie notwendige Werksgebäude errichtet. Danach wechselte die Ziegelei mehrfach den Besitzer. Moderne Technik wurde eingeführt, ein Dieselaggregat treibt den Mischer und die Presse an. Im Jahre 1957 wird auf dem Gelände eine Trafostation errichtet und der Antrieb erfolgte dann elektrisch. Auch das Wohnhaus verfügte nun über Strom. Die Jahresproduktion der Ziegelei lag bei ca. 1,5 Millionen Steinen. Um dieses Ziel zu erreichen, mussten auch Verwaltungskräfte vom Rat des Kreises, Oberschüler und Studenten hier arbeiten. Obwohl die Rohstoffe noch längst nicht erschöpft sind, erfolgt die Schließung der Ziegelei im Jahr 1960. Das Wohnhaus wird weiterhin genutzt. Im Jahr 1970 wird das gesamte Grundstück eingezäunt und als "Übungsgelände der Zivilverteidigung" und von den "Kampfgruppen der Arbeiterklasse" genutzt. Der große Schornstein wird gesprengt und es entstanden künstliche Ruinen für den Häuserkampf.

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