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Verlassenes am Wegesrand in Berlin

Auch in Berlin haben wir in den letzten Jahren kleinere Lost Places besucht für die es sich nicht lohnt eine eigene Seite zu erstellen. Leider gibt es davon in Berlin immer weniger dieser Orte, meist nur im Rahmen geführter Touren. In Brandenburg und Sachsen-Anhalt findet man viel öfter verlassene Orte am Wegesrand. 

Gühlampenwerk in Spandau

Das ehemalige Glühlampenwerk war die größte und erste vollautomatische Glaskolbenfabrik Europas.

Fichtebunker in Kreuzberg

Das riesige Gebäude wurde 1883/84 als Gasometer gebaut. 1940/41 erfolgte der Umbau zu einem sechsstöckigen Bunker für 6000 Personen. Bei Bombenangriffen sollen sogar bis zu 30.000 Menschen im Bunker Schutz gesucht haben. Heute ist er teilweise offiziell zu besichtigen.

AEG - Tunnel im Wedding

Die AEG baute 1895/97 auf ihren Betriebsgelände im Wedding einen 295 Meter langen Tunnel, der bis zu 6,50 Meter unter der Oberfläche liegt. Elektrisch angetriebene Tunnelwagen fuhren dann durch die elliptisch geformte 2,60 Meter breite und 3,15 Meter hohe Röhre und transportierten Arbeiter und Material zwischen den Fabrikhallen. Bei den Berliner Unterwelten könnt Ihr den Tunnel besichtigen.

OP-Bunker in Reinickendorf

Im OP-Bunker des ehemaligen Humboldt-Krankenhauses wurde im Krieg Notoperationen auch während der Fliegerangriffe durchgeführt. Dieser Bunker ist auch über die Berliner Unterwelten zu besichtigen.

Futuro Haus in Köpenick

Das Futuro Haus wurde 1968 als Ski-Chalet vom finnischen Architekten Matti Suuronen entworfen. Es ist ein ikonisches, vorgefertigtes Haus, das einem fliegenden Untertassen- oder Ufo-Design ähnelt. 

Futuro Haus in Berlin
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